Stand: April 2009

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Presseinformation

Berlin, 24. April 2009

Das Internetportal tempicon.de wird zur Eröffnung des Tempelhofer Hafens am Mittwoch den 29.04. Live-Bilder von der Webcam im Ullsteinhaus senden und aktuelle Fotos zeigen. Anhand der Webcam konnte gleichzeitig der knapp zweijährige Umbau des Hafens dokumentiert werden. Einige Kurzsequenzen aus dem gesamten Filmmaterial (mehr als 1,6 Mio. Einzelbilder) sind auf tempicon.de zu sehen.

Der Designer und Filmemacher Wolfram Passlack hat die Einzelbilder gesichtet und einen faszinierenden Film, teilweise im Zeitraffermodus erstellt: »Wir sind stolz, nach 640 Tagen Bauzeit den Kurzfilm tempicon – Das Ganze im Blick präsentieren zu können.« Die zeitlich komprimierten Filmsequenzen dokumentieren dabei seit Oktober 2007 den beeindruckenden Wandel des Tempelhofer Hafens von einer Industriebrache in ein modernes Kultur- und Einkaufscenter und zu einem künftigen wirtschaftlichen Impulsgeber für den Bezirk.

Zusammen mit dem Journalisten Holger Wettingfeld hat Wolfram Passlack das tempicon-Projekt aus der Taufe gehoben. tempicon versteht sich als ein Informationsportal für Bürger und Anwohner.

Nach der Fertigstellung des Hafens kann sich tempicon.de zu einem Kulturportal für Tempelhof entwickeln. »Nach der Schließung des Flughafens bietet der Hafen die Möglichkeit für ein neues Identifikationssymbol für den Bezirk. Und tempicon.de ist das Fenster dazu«, so Holger Wettingfeld. »Sowohl Events als auch das kulturelle Leben im Hafen können dabei live verfolgt werden«, ergänzt Wolfram Passlack. Neben aktuellen Live-Bildern bietet tempicon.de auch historische und kulturelle Hintergrundinformationen rund um den Hafen Tempelhof.

Auf engem Raum verdichten sich dort, städtebaulich weitgehend ungeplant, wichtige Zeugen Berliner Industriearchitektur: Das nun restaurierte Speicherhaus, das 2008 seinen 100. Geburtstag feierte, das 1916 erbaute Lorenzhaus, u.a. Produktionsort der Volksempfänger, sowie das 1927 errichtete Ullsteinhaus. Das Tempelhofer Wahrzeichen ist eine Kathedrale der Industriearchitektur. Den Abschluss findet das Ensemble mit dem Bau des U-Bahnhofs Ullsteinstraße 1966. Architektonisch kühn hängt der U-Bahnhof der Linie 6 frei schwebend unter der Stubenrauchbrücke.

Aktuell wird die Seite mit einer historischen Beschreibung zum früheren Ufa-Gelände in der Viktoriastraße erweitert.

 

Anfragen zum Film »tempicon – Das Ganze im Blick«
unter: s.bachmann@tempicon.de

Anfragen zum Bildmaterial:
w.passlack@tempicon.de

 


 

Umbau des Tempelhofer Hafens aus der Vogelperspektive erleben

Neues Internetportal www.tempicon.de sendet Live-Bilder

Berlin, 10. Juni 2008

Live-Bilder vom Umbau des Tempelhofer Hafens aus der Vogelperspektive – dieses ungewöhnliche Angebot können Internetbesucher ab Mittwoch, dem 11. Juni 2008 auf dem neuen Internetportal www.tempicon.de wahrnehmen.

Unter dem Motto »Das Ganze im Blick« bietet tempicon eine einzigartige Panorama-Perspektive über den Tempelhofer Hafen.

Möglich werden diese besonderen Aufnahmen durch eine spezielle WebCam im 80 Meter hohen Uhrenturm des Ullsteinhauses.

»Anwohner, die nicht jeden Tag am Hafen vorbei kommen, können so den Fortschritt auf tempicon verfolgen, wie z.B. das Hafenrichtfest am 17. Juni«, erläutert Holger Wettingfeld. Gemeinsam mit dem Designer Wolfram Passlack hat der Journalist dieses Projekt aus der Taufe gehoben. Seit Oktober 2007 dokumentieren die beiden Tempelhofer den Hafenumbau rund um die Uhr. Im Zehn-Minuten-Takt wird das aktuelle Foto auf der tempicon-Webseite erneuert. Das tempicon-Bildmaterial eignet sich nicht nur für künftige Dokumentationen des Hafens, sondern auch für spektakuläre Zeitrafferfilme mit beliebigen Zeiträumen. Eine monatlich aktualisierte Foto-Galerie dokumentiert den Fortschritt der Baumaßnahmen. Kurzfilme von ausgewählten Tagen runden dieses Angebot ab.

»Dieses Projekt ist ein Gewinn für Tempelhof. Es informiert die Bürger, dokumentiert den Hafenumbau und schafft ein Portal für den Einzelhandel«, so Bezirksbürgermeister Ekkehard Band (SPD). Und die Idee mit der WebCam im Ullsteinhaus hat Zukunft.

tempicon kann sich nach Fertigstellung des Hafens 2009 zu einem Tempelhofer Kulturportal entwickeln. »So könnten Events als auch das kulturelle Leben im Hafen live auf tempicon mitverfolgt werden«, erläutert Wolfram Passlack. Neben aktuellen Live-Bildern zum Hafenumbau bietet tempicon auch historische und kulturelle Hintergrundinformationen rund um den Hafen Tempelhof. Dabei legt erst die ungewöhnliche Perspektive auf tempicon den Blick frei für eine bislang in der Öffentlichkeit so nicht wahrgenommene Ansammlung architektonisch bedeutender und geschichtsträchtiger Industriebauten Berlins rund um den Tempelhofer Hafen. Auf engem Raum verdichten sich dort, städtebaulich ungeplant, wichtige Zeugen Berliner Industriearchitektur: Beginnend mit dem restaurierten Speicherhaus, das 2008 seinen 100. Geburtstag feiert, folgen chronologisch und im Uhrzeigersinn: Das 1916 erbaute Lorenzhaus, (erbaut 1916), das u.a. als Produktionsort für den Volksempfänger diente. Dem folgt als Hafen-Pendant das 1927 erbaute Ullsteinhaus. Das Tempelhofer Wahrzeichen ist eine Kathedrale der Industriearchitektur. Abgeschlossen wird dieses architektonische Viereck durch den 1966 fertig gestellten U-Bahnhof Ullsteinstraße (U6), der – archtektonisch kühn – frei schwebend unter der Stubenrauchbrücke hängt. »Jedes Gebäude für sich ist hinreichend in der Literatur beschrieben, aber dieses „Architekur-Viereck” rund um den Tempelhofer Hafen als Ganzes, hat bislang keiner bemerkt.
Tempelhofs Schätze sind zu wenig bekannt. Das wollen wir ändern«, so Holger Wettingfeld.

 

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